Schriften und Druckschriften - Ferdinand Beneke - Die Edition


F E R D I N A N D
B E N E K E

(1774 – 1848)
D i e  E d i t i o n
Kohle- und Kreidezeichnung von Minna Christine Rist (1809 - 1849)  Quelle: Staatsarchiv Hamburg

F E R D I N A N D
B E N E K E

( 1 7 7 4 - 1 8 4 8 )
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Schriften und Druckschriften

Nachlaß und Edition
Außer einigen Freundes Briefen, die ich heute Vormittag (auch an Betsey in Lübek) schrieb, brachte ich mein Portefeuille der wißenschaftlichen Nebenstunden, in welchem die greuliche Unordnung einer Spielkarten Mischung herrschte, wieder in eine brauchbare Ordnung. Außer den Konvoluten in Arbeit stehender Studien, und allzeit nützlicher Notate etc. welche in dem Portef. des Tagebuchs liegen, bestehen jene Papiere in folgenden Abteilungen a.) NaturWißenschaft b.) Geschichte c.) Geogr. u. Geologie – d.) Alte Geographie von Deutschl. e.) Op. scribenda (Wutz! Du kömmst doch zu nichts!) f.) Mixta g.) Dichtung, u. (hony soit, qui mal y pense!) Philosophie h.) BergGipfel. –

(Tagebuch: 24. Juli 1814)
Trotz seiner beruflichen, sozialen und gesellschaftlichen Verpflichtungen, verschaffte sich Ferdinand Beneke Nebenstunden, in denen er Aufsätze und Studien verfasste. Er schrieb zum Beispiel Rezensionen, arbeitete Reisepläne aus, erstellte historische Abhandlungen, äußerte sich in Zeitungsartikeln zu politischen Themen und führte über mehrere Jahre eine Sammlung seiner religiösen, philosophischen und weltanschaulichen Ansichten. Die meisten dieser Schriften befinden sich im Beneke-Nachlaß: Viele waren nur für den privaten Gebrauch bestimmt, einige aber wurden auch publiziert; mache Zeitungsartikel dürften bis heute nicht identifiziert sein.

In die Beneke-Edition aufgenommen werden alle jene Texte, die dem Tagebuch beiliegen oder einen engen Bezug dazu aufweisen.
Druckschriften
[FB:] Theses inaugurales, loco dissertationis inauguralis cum orbe erudito mox communicandae. Quas ilustris jureconsultorum ordinis auctoritate H. L. Q. C. D. XXI. Nov. MDCCXCV. Pro summis in utroque jure honoribus rite capessendis defendet Ferdinandus Beneke Bremanus, Göttingen 1795.
[Anonym:] Briefe eines Hanseaten über Hamburg und Bremen. Erster Brief. In: Johann Friedrich Unger (Hg.), Deutschland, Bd. 4, Berlin 1796, S. 177–191.
[Pseudonym „Ferdinand B.“:] An meinen Freund Henrich Lampe, Doctor der Rechte, in Bremen, Hamburg 1797.
[FB:] Audiatur et altera pars! Oder Etwas zur Berichtigung der Rechts=Angelegenheiten des Kaufmanns Arnold Delius zu Bremen. In Bezug auf das letzte Auguststück der Minerva, auf das 124ste Stück der Göttingschen Anzeigen d. J., und auf das dritte Heft der Annalen der leidenden Menschheit, Hamburg 1797.
[Anonym:] Ritzebüttel. In: Johann Smidt (Hg.), Hanseatisches Magazin, Bd. 2, Bremen 1799, S. 265‒316.
[Anonym:] Ein paar Worte über die neuerrichtete Schule vor dem Dammthor. An die Bewohner und Garten=Besitzer der Dammthor=Gegend von einigen ihrer Mitbürger in Hamburg, Hamburg 1799.
[Anonym:] Briefe eines Hanseaten. In: Johann Smidt (Hg.), Hanseatisches Magazin, Bd. 4 Heft 2 u. 5, Bremen 1800 u. 1801, S. 234‒281 u. S. 200‒270.
[Anonym:] Der Verfasser der Briefe eines Hanseaten, an den Herausgeber des Genius des 19. Jahrhunderts. In: Johann Smidt (Hg.), Hanseatisches Magazin Bd. 5, Heft 2, Bremen 1801, S. 347‒350.
[Anonym:] Schreiben aus Bremen. In: Staats und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten, 91. Stück, Hamburg 1803.
[Pseudonym „Dr. ‒ k ‒.“:] Audiatur et altera pars! Schon mehrere Male hat der Freimüthige der Eheleute Gley (vormals beim Stuttgardter Theater) auf ein Weise erwähnt, die ihrem guten Rufe schaden muß. In: August von Kotzebue / Garlieb Merkel (Hg.), Der Freimüthige oder Berlinische Zeitung für gebildete, unbefangene Leser, Berlin 1803, S. 571.
[Anonym:] Ueber das deutsche Schauspiel in Hamburg. In: Hamburgische Addreß=Comtoir=Nachrichten, 101. Stück, Hamburg 1804, 13. Stück, Hamburg 1805 = S. 801‒803, S. 97‒99.
[Pseudonym „B—e“:] Ein Reiseplan. In: August von Kotzebue / Garlieb Merkel (Hg.), Der Freimüthige oder Ernst und Scherz, Berlin 1805, No. 89, 93, 96, 102 = S. 354 f., 370 f., 382 f., 405 f.
[Anonym:] Die Weser-Gebirge. In: Friedrich Justin Bertuch (Hg.), Allgemeine Geographische Ephemeriden, Bd. 24, 4. Stück, Weimar 1807, S. 369‒381.
[Anonym:] Total-Ansichten der Ebenen Nord-Teutschlands. In: Friedrich Justin Bertuch (Hg.), Allgemeine Geographische Ephemeriden, Bd. 26, 4. Stück, Weimar 1808, S. 393‒423.
[Pseudonym „B“:] Ergüsse über das jezzige Verhältniß der Religion zu dem Deutschen National=Character. In: Friedrich Wilhelm Herrmann (Hg.), Erhebungen. Eine Zeitschrift für das Vaterland, [Lübeck] 1809, No. 43, 44, 45 = S. 169‒171, S. 174‒176, S. 277 f.
[Anonym:] Kleine Beiträge zur Erdkunde Deutschlands, für Liebhaber und Reisende. Mit Zeichnungen. Erstes Heft, Lübeck 1810.  
[Anonym:] Erneuerte Kirchen- und Gemeinde-Verfassung der Portugiesischen Juden zu Hamburg, Hamburg 1812.  
[Anonym:] Heer=Geräth für die Hanseatische Legion, Hamburg 1813.  
[Anonym:] Stimme eines Hanseaten an die für Europa’s Ruhe und für Deutschland’s Rettung verbundenen Mächte, [Rostock] 1813.
[Anonym:] Briefe eines Hamburgischen Ausgewanderten im Anfange des Jahrs 1814. Erstes bis Drittes Stück, o. O. 1814.
[Anonym:] Noch ein Wort zu seiner Zeit. In: Johann Heinrich Herrmann (Hg.), Privilegirte wöchentlich gemeinnützige Nachrichten von und für Hamburg, Hamburg, 4. Juli 1814.
[Anonym:] Entwurf eines Verfassung des Hamburgischen Bürger Militairs, wie solches vom Generalstabe ausgearbeitet ist, und nunmehr von dem Chef den Bataillons=Chefs mitgetheilt wird, um sodann als Vorschlag und Wunsch des Bürger=Militärs der H. Commission, und, so weit Sie ihm beytritt, von derselben an E. H. Rath gebracht zu werden, Hamburg 1815.
[Anonym:] Frühlingsstimmen in dem alten deutschen Walde. I. Lübeck im Anfange des 13ten Jahrhunderts. In: Johann Daniel Runge (Hg.), Nieder-Elbischer Merkur Bd. 1, Heft 3, Hamburg 1815, S. 105‒120.
[Anonym:] Frühlingsstimmen in dem alten deutschen Walde. II. Hamburg im Anfange des 13. Jahrhunderts; III. Flüchtige Zeichnung der damaligen Orts=Gestalt Hamburgs (Anhang zum IIten Stücke). In: Johann Daniel Runge (Hg.), Nieder-Elbischer Merkur Bd. 2, Heft 7, Hamburg 1816, S. 1‒30.
[Anonym:] Feyer des ruhmwürdigen Sieges vom schönen Bündniß; in Bremen und in Hamburg. In: Johann Daniel Runge (Hg.), Nieder-Elbischer Merkur Bd. 2, Heft 7, Hamburg 1815, S. 69‒71.
[FB:] Abgenöthigte Erklärung. In: Intelligenz-Blatt der Jenaischen Literaturzeitung Januar 1819 Num. 4, S. 27‒28.
[Pseudonym „B“:] in: Friedrich de la Motte Fouqué / Friedrich Perthes, Etwas über den deutschen Adel, über Ritter=Sinn und Militair=Ehre in Briefen von Friedrich Baron de la Motte Fouqué und Friedrich Perthes in Hamburg. Nebst Beilagen aus Möser’s, F. L. von Haller’s und Rehberg’s Schriften, Hamburg 1819, S. 105‒115.
[Pseudonym „F“:] Beschäftigungen mit der heiligen Schrift. Von der Verfaßerin der Betrachtungen über einzelne Abschnitte der heiligen Schrift Hamburg, 1827. Bey Perthes und Besser [Rezension]. In: Staats und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten, Hamburg, 2. Juni 1827.
[FB:] Ueber die Porta bei Bielefeld. In: Westphälische Provinzial-Blätter. Verhandlungen der Westphälischen Gesellschaft für vaterländische Cultur  Bd. 1, Heft 2 (Enthaltend Beiträge zur vaterländischen Geschichte und Alterthumskunde, herausgegeben von der historischen Section der Westphäl. Gesellschaft für vaterl. Cultur in Minden, Heft 1), Minden 1828, S. 133 f.
[Pseudonym „Dr. F. B.“:] Andeutungen. In: Westphälische Provinzial-Blätter. Verhandlungen der Westphälischen Gesellschaft für vaterländische Cultur Bd. 1, Heft 2 (Enthaltend Beiträge zur vaterländischen Geschichte und Alterthumskunde, herausgegeben von der historischen Section der Westphäl. Gesellschaft für vaterl. Cultur in Minden, Heft 1), Minden 1828, S. 139‒148.
[Dr. jur. Benecke:] „Hamburgs Verfassung und Verwaltung, in ihrer allmähligen Entwickelung bis auf die neuste Zeit dargestellt von N. A. Westphalen, Dr. 2. Bände, Hamburg 1841. Recensirt von Herrn Dr. jur. Benecke zu Hamburg. In: Neue Kritische Jahrbücher für Deutsche Rechtswissenschaft. Im Verein mit vielen Gelehrten herausgegeben von Dr. Robert Schneider, ... 1. Jg., 1. Bd., Leipzig 1842, S. 745–750.
[FB:] Jungfer-Nichten-Briefe an Mademoiselle Marie Ziemssen abzugeben bey Herrn Matthias Puttfarken in Oßwarder. Mit einem Vorwort von Otto Beneke. Sonderdruck der Gesellschaft der Bibliophilen, Hamburg 1927.
[FB (Hg.):] Jungfer-Nichten-Briefe aus Hamburg. Gesammelt von Ferdinand Beneke 1805, Hamburg 1974.
Beneke-Edition
Bogenallee 11
20144 Hamburg
www.ferdinand-beneke.de

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